Aussengestaltung eines Restaurants im Innenhof
Ein Restaurant, das von der Fussgängerzone aus unsichtbar war. Das Konzept führt Gäste über eine durchgehende Blick- und Wegeachse schrittweise nach innen.
- Art
- Auftragsarbeit
- Branche
- Gastronomie
- Jahr
- 2004
Der Auftraggeber wird auf Wunsch nicht namentlich genannt.
Kein Gestaltungsproblem, ein Umsatzproblem
Das Restaurant lag im Innenhof einer Passage. Von der Fussgängerzone aus war weder der Hof noch der Betrieb einsehbar.
Die Folge war messbar: Laufkundschaft nahm das Restaurant nicht wahr, die Frequenz blieb entsprechend niedrig. Das ist keine Frage der Atmosphäre, sondern der Sichtbarkeit.
Von aussen nach innen führen
Das Konzept setzt bereits in der Fussgängerzone an – dort, wo der potenzielle Gast vorbeiläuft. Die gestalterischen Signale setzen sich im Innenhof fort und bilden eine durchgehende Blick- und Wegeachse.
Dafür entstanden eigene Produktelemente, unter anderem eine stehende Gabel-Stele: ein unmissverständliches, weithin sichtbares Zeichen für Gastronomie. Sie funktioniert ohne Text und ohne Erklärung.
Ergänzt wird die Führung durch Beleuchtungselemente, Pflanztröge, Sitzgelegenheiten und eine einheitliche Markisen- und Farbgrafik, die den Aussenbereich als zusammenhängende Zone lesbar macht.
Tag und Nacht
Ein zweiter Schwerpunkt lag auf der Wirkung bei Dunkelheit. Die Beleuchtung wurde so ausgelegt, dass der Bereich auch bei Nacht und schlechtem Wetter als offen, sicher und einladend wahrgenommen wird.
Genau in diesen Zeiten war der Innenhof zuvor unsichtbar – und genau dann verdient Gastronomie ihr Geld.
Ergebnis
Gesamtkonzept, Produktentwicklung der Ausstattungselemente und die vollständige 3D-Modellierung stammen aus dem Studio. Die Visualisierung erfolgte mit D5 Render, ohne KI-Bildgenerierung.
Weitere Ansichten
Zusammenarbeit
Erst die Aufgabe, dann der Aufwand.
Schildern Sie die Ausgangslage. Sie erhalten eine Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand und Zeitrahmen – ohne Vorleistung Ihrerseits.
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