KI-Test – von der Handskizze zum fotorealistischen Rendering
Technologietest: Wie formtreu setzen aktuelle Bild-KIs eine handgezeichnete Designskizze um? Bewertet nach den Kriterien, auf die es im Fahrzeugdesign ankommt.
- Art
- Eigenprojekt
- Auftraggeber
- innovia tas
- Branche
- Technologietest
- Jahr
- 2026
Die Frage
Bild-KIs erzeugen mühelos plausible Fahrzeuge. Die Frage im Fahrzeugdesign ist eine andere: Übernehmen sie eine bestimmte Designabsicht — oder erfinden sie ein neues Auto, das nur ähnlich aussieht?
Der Unterschied entscheidet darüber, ob das Werkzeug im Entwurfsprozess brauchbar ist oder nur hübsche Bilder liefert.
Vorgehen
Ausgangspunkt war eine eigene Handskizze eines Fahrzeugkonzepts mit klar definierten Proportionen, Linienführung und Grafikelementen. Diese Skizze wurde mehreren Bild-KIs vorgelegt — mit dem Anspruch, genau dieses Design formtreu aufzubauen.
Bewertet wurde nach den Kriterien, die im Fahrzeugdesign zählen:
- Einhaltung von Proportionen und Radstand
- Verlauf der Schulter- und Fensterlinie
- Charakter der Frontpartie
- korrekte Perspektive
- plausible Wiedergabe von Flächen, Reflexionen und Fugenbild
Ergebnis
Bei sauberem Ausgangsmaterial und gezieltem Prompting übernimmt die KI die Designabsicht weitgehend formtreu.
Für die Praxis bedeutet das: schnelle, visuell hochwertige Entwurfsdarstellungen in einer sehr frühen Projektphase, in der ein vollständiges 3D-Modell wirtschaftlich noch nicht zu rechtfertigen wäre.
Die Grenze
Die gestalterische Kontrolle bleibt vollständig beim Designer. Die KI ersetzt keine Formentwicklung — sie beschleunigt deren Darstellung. Das ist keine Bescheidenheitsformel, sondern die Beschreibung dessen, was das Werkzeug tatsächlich leistet.
Weitere Ansichten
Zusammenarbeit
Erst die Aufgabe, dann der Aufwand.
Schildern Sie die Ausgangslage. Sie erhalten eine Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand und Zeitrahmen – ohne Vorleistung Ihrerseits.
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