Messeexponat für Mercedes-Luftausströmer
Exponat, das ein im Fahrzeug unsichtbares Bauteil zum Hauptdarsteller macht – als Skulptur mit Touchscreen-Steuerung und durchlaufender Lichtkante.
- Art
- Auftragsarbeit
- Auftraggeber
- Dr. Schneider
- Branche
- Automobilzulieferer
- Jahr
- 2004
Ausgangslage
Ein Luftausströmer ist ein präzises Bauteil mit erheblichem Entwicklungsaufwand. Eingebaut sieht man davon nichts – eine Blende im Armaturenbrett.
Auf einer Messe steht der Zulieferer damit vor einem Problem: Die Leistung ist unsichtbar. Genau das war die gestalterische Aufgabe – das Bauteil aus dem Fahrzeug herauslösen, vergrössern und zum Hauptdarsteller machen.
Vorgehen
Der Exponatkörper ist als aufstrebende, geschwungene Skulptur ausgeführt. Sie trägt den Ausströmer auf Blickhöhe und präsentiert ihn wie ein Objekt in einer Vitrine.
Eine durchlaufende Lichtkante fasst die Silhouette und führt den Blick nach oben zum Bauteil. Sie sorgt zugleich für Fernwirkung in der Messehalle – der entscheidende Faktor, wenn ein Stand aus zwanzig Metern Entfernung wahrgenommen werden soll.
Direkt unterhalb des Ausströmers sitzt ein Touchscreen. Über ihn lässt sich das Bauteil ansteuern und in seinen Funktionen bedienen. Damit wird aus einem statischen Ausstellungsstück ein interaktives Exponat: Besucher können selbst vorführen, das Standpersonal parallel erklären.
Ergebnis
Das Exponat wurde als eigenständiges Standelement mit Sockel konzipiert und fügt sich in die übergeordnete Standarchitektur ein.
Aus einem Ausstellungsstück wird so ein Verkaufswerkzeug – Aufbau, Technik und Vorteile lassen sich am Objekt erläutern statt im Prospekt.
Weitere Ansichten
Das gezeigte Bildmaterial wurde 2026 KI-gestützt überarbeitet. Gestaltung und Proportionen entsprechen dem Projektstand von 2004.
Zusammenarbeit
Erst die Aufgabe, dann der Aufwand.
Schildern Sie die Ausgangslage. Sie erhalten eine Einschätzung zu Vorgehen, Aufwand und Zeitrahmen – ohne Vorleistung Ihrerseits.
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